#MARK=1#

Letzter Streich.



Max und Moritz, wehe euch!

Jetzt kommt euer letzter Streich!

#MARK=82#

Wozu mssen auch die beiden,

Lcher in die Scke schneiden?

#MARK=83#

Seht, da trgt der Bauer Mcke,

Einen seiner Mallterscke.

#MARK=84#

Aber kaum, da er von hinnen,

Fngt das Korn schon an zu rinnen.

#MARK=85#

Und verwundert steht und spricht er:

"Zapperment! Dat Ding werd lichter!"

#MARK=86#

Hei! Da sieht er voller Freude

Max und Moritz im Getreide.

#MARK=87#

Rapps! In seinen groen Sack

Schaufelt er das Lumpenpack.

#MARK=88#

Max und Moritz wird es schwle;

Denn nun geht es nach der Mhle.

#MARK=89#

"Meister Mller, he, heran!

Mahl er das, so schnell er kann!"

#MARK=90#



"Her damit!" und in den Trichter

Schttelt er die Bsewichter.

#MARK=91#

Ricke racke! Ricke racke!

Geht die Mhle mit Geknacke.

#MARK=92#

Hier kann man sie noch erblicken,

Fein geschroten und in Stcken.

#MARK=93#

Doch sogleich verzehret sie.

#MARK=94#

Meister Mllers Federvieh.



#pau=2000#

Als man dies im Dorf erfuhr,

War von Trauer keine Spur.

#MARK=2#

Witwe Bollte, mild und weich,

Sprach: "Sie da, ich dacht es gleich!"

#MARK=27#

"Ja ja ja" rief Meister Bck,

"Bosheit ist kein Lebenszweck!"

#MARK=49#

Drauf so sprach Herr Lehrer Lmpel,

"Dies ist wieder ein Exempel!"

#MARK=66#

"Freilich", meint der Zuckerbcker,

"Warum ist der Mensch so lecker!"

#MARK=65#

Selbst der gute Onkel Fritze

Sprach: "Das kommt von dumme Witze!"

#MARK=92#

Doch der brave Bauersmann,

Dachte: "Wat gaiht mck datt an!"



Kurz, im ganzen Ort herum,

Ging ein freudiges Gebrumm.

"Gott sei Dank! Nun ists vorbei,

Mit der beltterei!!"
